Erstmalig findet die polis Convention am 13. und 14. August digital statt. Die Herausforderungen dieses Jahres motivierten den Veranstalter, einen neuen Weg einzuschlagen und Messe und Kongress in ein digitales Format zu transformieren. Aussteller und Besucher haben sowohl die Möglichkeit, die virtuellen Messehallen in 3D zu erkunden, als auch über die Kommunikationsplattform auf vielfältige Weise in den Austausch und Diskurs zu treten. Nach der diesjährigen polis Convention wird die Messe dauerhaft als hybrides Format weiter entwickelt, um digitale und analoge Qualitäten synergetisch zu verknüpfen.

3D-ANIMATION: ERKUNDUNG VIRTUELLER MESSESTÄNDE

Was über viele Jahre für die Aussteller ein komfortables Format der Teilnahme war, hat sich für die polis Convention in diesem Jahr als einmalige Chance zur Antwort auf die Corona-Krise ergeben. Das Kombipaket, die Realisierung von fast 90 Prozent aller Messestände durch die polis Convention, ermöglicht nun den kompletten Aufbau der diesjährigen und sechsten Ausgabe von Messe und Kongress als digitales 3D-Live-Event. „Uns hat die Vorstellung, mit diesen Voraussetzungen ganz neue Wege beschreiten zu können, von Anfang an fasziniert“, so Susanne Peick, Projektleiterin der polis Convention. Am 13. und 14. August können sich die Besucherinnen und Besucher am eigenen Computer durch die gesamte Halle bewegen und jeden Messestand erkunden. Interaktive Felder leiten zu weitergehenden Informationen und Videos, die Aussteller sowie Projekte nähergehend vorstellen.

EIN DIGITALES LIVE-ERLEBNIS IN NEUEM FORMAT

Als einzigartiges Hybrid aus Messe und Kongress bietet die polis Convention eine Vielzahl bewährter Vortrags- und Diskussionsformate. Der messebegleitende Hauptkongress, das Themenforum 2, das Stadtlabor und die Ausstellerempfänge gewähren auch in diesem Jahr unter dem Titel „Changes“weitreichende Einblicke in die relevanten Themen der Stadt- und Projektentwicklung. Über die interaktive Kommunikationsplattform können Besucher die ganze inhaltliche Bandbreite der polis Convention nutzen, sich parallel zu Programmpunkten austauschen und mit Speakern und Diskutanten vernetzen. Alle Aussteller und sämtliche Anwesende lassen sich solive über verschiedene Wege bis hin zum Videochat kontaktieren.Die digitale polis Convention verknüpft damit in einzigartiger Weise ein 3D-Erlebnis der virtuellen Messehalle mit einer vielseitig interaktiven Kommunikationsplattform.

DIGITAL UND ANALOG: DAS BESTE AUS BEIDEN WELTEN

Für die Zukunft eröffnen sich durch den Weg in die digitale Transformation von Messe und Kongress vollkommen neue Wege. „Wir haben die Vielfalt der Möglichkeiten und Qualitäten, die sich während der Arbeit an der digitalen polis Convention ergeben haben, ehrlicherweise am Anfang nicht vor Augen gehabt“, so Geschäftsführer und Veranstalter Prof. Dr. Johannes Busmann. „Was sich nun abzeichnet, ist der Weg in einhybrides Veranstaltungsformat, bei dem wir beide Welten, die analoge und die digitale, dauerhaft miteinander kombinieren werden.“ Die persönliche Begegnung unter den Besuchern und Ausstellern sowie die inspirierende Atmosphäre im Areal Böhler bleiben der Mittelpunkt, über dendie polis Convention sichin den erst fünf Jahren ihres Bestehens so erfolgreich entwickelt hat. Der digitale Raum wird künftigdarüber hinaus für Aussteller und Besucher die räumlich und zeitlich unbegrenzte Teilnahme an allen Kongressinhalten und Diskussionen ermöglichen. Ziel ist es, schon im kommenden Jahr 2021 Empfänge und Foren mit Kamerateams live zu begleiten, auf der digitalen Plattform zu präsentieren und in einer polis Mediathek verfügbar zu machen.

Aufgrund des weiteren Verlaufs der „Corona-Virus-Krise“ verschieben wir unsere für Mai geplante polis Convention 2020.

Der neue Termin für die polis Convention ist der 13. und 14. August 2020 (Donnerstag/Freitag).

Wir als polis Convention GmbH folgen mit der Verschiebung der Empfehlung des Krisenstabs der Bundesregierung, bei der Risikobewertung von Großveranstaltungen die Prinzipien des Robert Koch-Instituts zu berücksichtigen. Aufgrund dieser Empfehlung und der zuletzt auch in Europa deutlich gestiegenen Zahl von Infizierten mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) haben auch wir die Lage für uns entsprechend bewertet.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen bei allen Rückfragen gerne zur Verfügung.

Auch wenn in diesen Tagen noch vieles ungewiss ist, sind wir zuversichtlich, Sie im Spätsommer auf der polis Convention 2020 begrüßen zu dürfen.

Mit besten Grüßen aus Wuppertal und bleiben Sie gesund
Ihr polis Convention Team

Wichtigste Fragen und Antworten

Bestehende Verträge bleiben auch für den alternativen Termin der verschobenen Messe gültig.

Ja, die Ausstellerausweise behalten ihre Gültigkeit.

Für alle weiteren Fragen steht Ihnen unser polis Convention Team jederzeit gerne zur Verfügung:

Telefon: +49 202 248 36 - 22
E-Mail: kontakt@polis-convention.com

Susanne Peick
Projektleitung
+49 202 248 36 – 31
peick@polis-convention.com

Der Ticketshop ist eröffnet: Über diesen Link können Besucher der polis Convention 2020 ab sofort ihre Tickets kaufen.

In einer separaten Bestätigungsmail erhalten Käufer neben dem druckbaren A4-Ticket auch ihren Zugang zur polis Convention-App, die ab April im App Store und Google Play Store zum Download bereit steht. Die polis Convention-App enthält alle Informationen zu den Ausstellern sowie dem Kongressprogramm und ermöglicht außerdem den digitalen Austausch der Visitenkarten und viele weitere Features. Damit bringt die polis Convention-App das Networking auf die nächste Ebene.

In der Immobilien- und Baubranche wird das Building Information Modeling, kurz BIM, aktuell sehr heiß und kontrovers diskutiert. Das liegt nicht selten daran, dass das grundsätzliche Verständnis der Thematik sehr unterschiedlich ist. In seinem Vortrag im Themenforum 2 am ersten Messetag von 10:30 Uhr bis 10:45 Uhr bringt BIM-Experte Gero Weitz Licht ins Dunkle.

Was steckt eigentlich hinter BIM? Worauf kommt es an? Kann BIM den unterschiedlichen Erwartungshaltungen gerecht werden? Gero Weitz‘ Vortrag zielt darauf ab, den Zuhörern einen Impuls mitzugeben. Dieser Denkanstoß soll dabei unterstützen, BIM gezielter einzuordnen. Außerdem können die Eindrücke und Erkenntnisse helfen, eigene Ansätze (weiter-) zu entwickeln.

Seit 1994 ist die TERRAGON Spezialist für die Entwicklung barrierefreier und hochwertiger Senioren- und Pflegeimmobilien. Die Antwort des Berliner Unternehmens auf den demografischen Wandel sind deutschlandweit 20 Senioreneinrichtungen, mehr als 2.000 Wohneinheiten, rund 760 Pflegeplätze und ein Investitionsvolumen von 400 Millionen Euro.

Auf ihrem Stand C 04.1 auf der polis Convention 2020 gewährt die TERRAGON einen Einblick in Projekte mit Zukunft – solche die bereits verwirklicht wurden und andere, die noch in Planung sind.

Auch den Vortrag des Geschäftsführers der TERRAGON Projekt GmbH Martin Linz sollten sich Besucher der polis Convention nicht entgehen lassen. Unter dem Titel „Standortanforderungen des Servicewohnens für Senioren“ fokussiert Linz den akuten Nachholbedarf bei seniorengerechten Wohnformen in vielen deutschen Kommunen. Das Servicewohnen für Senioren bediene die Wohnwünsche der meisten Senioren nach einem selbstbestimmten Leben in Sicherheit und Gemeinschaft, argumentiert Linz und stellt die Anforderungen an Makro- und Mikrostandort vor. Der Vortrag findet am 07.05. von 10:15 bis 10:45 im Themenforum 2 statt.

Auch 2020 nimmt die International Real Estate Business School, kurz IREBS, an der polis Convention Teil. Im Rahmen des Stadtlabors bietet die Hochschule für interessierte Studierende und Berufseinsteiger einen Workshop an. Außerdem hält Dr. Rainer Burbulla, seit 2010 Dozent der IREBS Immobilienakademie, einen Kurzvortrag im Themenforum 2. Darin beleuchtet er die Vermieterfalle Mieterinsolvenz:

Wenn der Vermieter mit der Kündigung wegen Zahlungsverzuges zu lange wartet, kann die Mieterinsolvenz nämlich zum Alptraum werden. Hat der Mieter bereits Insolvenzantrag gestellt, besteht für den Vermieter eine Kündigungssperre. Der Vermieter ist somit an den Mietvertrag gebunden, wohingegen ein Insolvenzverwalter frei entscheiden kann, ob der Mietvertrag fortgeführt werden soll oder nicht. Seine (bisherigen) Mietzahlungsansprüche kann der Vermieter (nur) zur Insolvenztabelle anmelden mit der Folge, dass er (nach langer Zeit) nur quotal befriedigt wird und dementsprechend (viel) Geld verliert. In der Mieterinsolvenz ist der Vermieter mithin faktisch handlungsunfähig.

Dr. Rainer Burbulla ist Rechtsanwalt und Partner der Langguth & Burbulla Rechtsanwälte PartG mbB. Seit Beginn seiner Anwaltstätigkeit im Jahre 2005 ist er überwiegend im Immobilien- und Gewerberaummietrecht, Grundstücksrecht und privatem Baurecht tätig. Er ist Autor des Praxishandbuchs „Aktuelles Gewerberaummietrecht“, 3. Aufl. 2017 und Autor in verschiedenen Handbüchern und Kommentaren zum Miet- und Grundstücksrecht.

Nach der spannenden metro.polis Mannheim im letzten Jahr, freuen wir uns sehr, die MWSP als Kongresspartner auf der diesjährigen polis Convention begrüßen zu dürfen. Das Kongresspanel „Changing Perspectives“ ist dabei wie für die Mannheimer gemacht, denn die MWSP folgt nicht lediglich der Maxime „aus alt mach neu“, sondern „aus alt mach ungewöhnlich“. Dies zeigt nicht zuletzt der ausgefallene Entwurf der niederländischen Architekten MVRDV für ein Mixed-Use-Projekt auf dem Konversionsareal Franklin, einer der ehemaligen US-Militärareale. Jan Knikker, Partner bei MVRDV, zeigte sich angesichts dieser gehörigen Portion Mut seitens der Mannheimer überrascht. Diesen hätte er Deutschen gar nicht zugetraut.

MWSP, MVV und Yalla Yalla!

Im Interview mit Geschäftsführer Achim Judt für die metro.polis Mannheim wird klar, wieso die MWSP zur polis Convention bis nach Düsseldorf kommt. Die Mannheimer haben Gesprächsbedarf und viele Impulse, die sie einbringen wollen. Dies scheint unter anderem auch ein lokales Phänomen zu sein, denn die MWSP sind nicht die einzigen Vertreter der Stadt an Rhein und Neckar. Ebenfalls begrüßen wir die MVV, die Mannheimer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, sowie Yalla Yalla!, ein junges und tatkräftiges Büro für Raumgestaltung.

Fünf Jahre ist es her, dass die polis Convention das erste Mal ihre Pforten auf dem AREAL BÖHLER in Düsseldorf öffnete. Am 06./07. Mai 2020 findet bereits zum sechsten Mal die bundesweite Messe für Stadt- und Projektentwicklung statt. Mitten in NRW, dem einwohnerreichsten Bundesland der Bundesrepublik, begrüßt sie abermals alle Akteure der Stadt- und Projektentwicklung, die an zwei Messetagen ihre neuesten Projekte präsentieren und auf dem parallel stattfindenden Kongress relevante Fragestellungen diskutieren. Unterstützt wird sie von der Bundesstiftung Baukultur sowie vom Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

MESSEBEGLEITENDER KONGRESS SETZT ZUKUNFTSWEISENDE AKZENTE

Unter dem Kongresstitel CHANGES stehen bei der polis Convention 2020 alle Zeiger auf Veränderung. Wie bringen wir wirtschaftliche, funktionale und ästhetische Ansprüche in der Stadt der Zukunft in Einklang? Wie entwickeln wir neue Perspektiven angesichts der Fragen von Flächenknappheit? Und wie sieht sie eigentlich aus – die lebens- und liebenswert Stadt? Diesen und vielen weiteren Fragen stellen sich die Meinungsführer der Branche im konstruktiven Austausch auf dem Kongress der polis Convention 2020.

MINISTERIN INA SCHARRENBACH ÜBERNIMMT SCHIRMHERRSCHAFT

Wie bereits in den vergangenen Jahren übernimmt auch 2020 Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, die Schirmherschafft der polis Convention 2020: „Städte und Regionen verändern sich: das haben sie immer getan und das wird auch in Zukunft so sein. Diese Veränderung zu gestalten, Traditionen – auch städtebauliche Traditionen – zu wahren und diese gleichzeitig nach vorne zu entwickeln, ist eine stetige Aufgabenstellung für Politik und Gesellschaft. Sehr gerne habe ich die Schirmherrschaft für die polis Convention übernommen und freue mich, Sie am 6. und 7. Mai 2020 in Düsseldorf zu begrüßen.“

POLIS AWARD KÜRT HERAUSRAGENDE PROJEKTE IN STADT- UND PROJEKTENTWICKLUNG

Am Abend des ersten Messetages würdigt der polis Award 2020 bereits zum fünften Mal Projekte, die einen besonderen Beitrag für das öffentliche Wohl der Stadt erbringen. Noch bis zum 28. Februar 2020 können sich alle Akteure bewerben, die die polis Jury von ihren innovativen und kreativen Projekten überzeugen wollen. Die Gewinner werden im März 2020 von einer hochkarätigen Jury aus Fachexperten ausgewählt. Im Anschluss an die Preisverleihung sind alle Aussteller und Besucher herzlich eingeladen, den Abend bei der polis Award Aftershow Party ausklingen zu lassen.

POLIS STADTLABOR VERNETZT WIEDER EXPERTEN UND YOUNG PROFESSIONALS

2019 bestand das polis Stadtlabor seine Feuertaufe mit wehenden Fahnen. In neun praxisorientierten Workshops diskutierten 15 Professionals mit über 250 Studierenden renommierter Hochschulen und Universitäten Nordrhein-Westfalens und der umliegenden Bundesländer. Stephan Dahlmanns, Niederlassungsleiter NRW der Instone Real Estate GmbH, zeigte sich begeistert: „Das Stadtlabor ist ein großartiges Format. In einem Workshop mit über 25 Studierenden konnten wir unser Tagesgeschäft diskutieren und frische Impulse der Teilnehmer sammeln.“ 2020 geht das polis Stadtlabor mit neuen Themen und Speakern an den Start und begrüßt wiederum Unternehmen, Institutionen sowie Young-Professionals und Studierende, die sich inhaltlich einbringen möchten.

Tickets für die polis Convention sind ab Ende Januar 2020 erhältlich.

Markus Masuth, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien:

Die polis Convention hat sich jetzt in ihrem fünften Jahr als eine ausgezeichnete Plattform der Immobilienbranche in NRW und inzwischen sogar darüber hinaus etabliert. Für unsere Themen rund um die Quartiersentwicklung – insbesondere auf ehemaligen Industrie- bzw. Bergwerksflächen – finden wir hier zahlreiche Gesprächspartner, mit denen wir Ideen austauschen und weiterführende Geschäftskontakte knüpfen können.


Joachim Siepmann und Carl Smeets, Niederlassungsleiter NRW der BPD Immobilienentwicklung:

Als BPD begleiten wir das hybride Veranstaltungsformat der polis Convention bereits seit Beginn. Für uns hat sich die Messe als eine wichtige Plattformen für die Entwicklung von Partnerschaften und Umsetzung von Projekten etabliert.


Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur:

Die polis Convention ist diejenige Plattform, die an der Schnittstelle der Stadtentwicklung zu allen relevanten Nachbardisziplinen wirksam wird. Von der Immobilienwirtschaft über den Städtebau bis zur Architektur und Freiraumplanung strahlt die polis Convention inzwischen von Düsseldorf aus bundesweit aus. Darum kooperiert die Bundesstiftung Baukultur bereits im dritten Jahr gerne mit der Messe. Dass die polis Convention stetig wächst, zeigt das Handlungspotential zu baukulturellen Themen und aktuellen Herausforderungen in Stadt- und Projektentwicklung. Auch der polis Award wir immer bekannter und bedeutender. Er zeichnet konkrete Projekte mit baukulturellem Anspruch aus: Die Preisträger stehen nicht nur für sich, sondern schaffen inspirierende Referenzen zur Aufwertung unserer gebauten Lebensräume.


Andreas Gräf, COO der Instone Real Estate Group AG:

Seit der ersten Ausgabe der polis Convention 2015 bin ich als Besucher und Redner mit dem Format verbunden. Im ersten Jahr haben wir Lösungswege für die ›soziale Stadt‹ diskutiert – ein Thema, das seither massiv an Bedeutung gewonnen hat. Die Grundidee der polis Convention, das Thema Stadt als Ausgangspunkt aller immobilienwirtschaftlichen Investitionen zu sehen, war und ist zukunftsweisend. Als Wohnentwickler wie Instone ist man heute noch mehr als früher ganzheitlicher Quartiersentwickler, und Quartiere können nie ohne den räumlichen und gesellschaftlichen Kontext von Stadt betrachtet werden. Für diese Herausforderungen bietet die polis Convention wichtige Impulse, und ich freue mich über die positive Entwicklung des Formats.

An zwei Messetagen präsentierten sich auf über 2.000 m2 so viele Aussteller wie nie zuvor. Besonders erfreulich war der große Zuwachs bundesweiter Akteure. Die Messe für Stadt- und Projektentwicklung konnte wieder durch eine lebendige und kreative Atmosphäre punkten und seine insgesamt über 5.200 Besucher in einen spannenden und bühnenübergreifenden Diskurs einbinden.

Auftakt der polis Convention 2019

Mit 350 Ausstellern und über 3.000 Besuchern startete die polis Convention am Mittwoch, dem 15. Mai, gut besucht. Die Aussteller und Kongressteilnehmer aus den Bereichen der Immobilienwirtschaft, der öffentlichen Hand sowie der Stadtplanung und Architektur zeigten sich angesichts des regen Andranges und Interesses der Gäste sehr erfreut. Raphael Thießen, Bereichsleiter des Ausstellers Brownfield24 lobt: „Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich die Messe offensichtlich noch einmal bedeutend vergrößert. Trotzdem hat die Qualität des Austausches und Netzwerkens keineswegs eingebüßt.“

Offiziell eröffnet wurde die Convention vom Initiator der polis Convention, Prof. Dr. Johannes Busmann. Gemeinsam mit Staatssekretär Dr. Jan Heinisch und Sun Jensch, Geschäftsführerin des ZIA, begrüßte er die Messebesucher und Kongressteilnehmer und betonte: „Besonders freut uns, dass die polis Convention eine relevante Plattform sowohl für die ganz Großen der Immobilienwirtschaft, als auch die kleinen und mittleren Städte und Kommunen bietet.“

Den Auftakt des Kongressprogramms machten die Diskutanten des Panels „Stadt, Land, Flucht – Die große ‚Glokalisierung‘“, bei dem unter anderem Staatsekretär Dr. Jan Heinisch, Joachim Siepmann, Niederlassungsleiter NRW der BPD Immobilienentwicklung, und Regionale-Managerin der OWL Annette Nothnagel vor einem interessierten Publikum über das Potenzial des ländlichen Raumes debattierten.

Highlight des Hauptprogramms am ersten Messetag war zudem das gut besuchte Panel „Zukunft Innenstadt – Wie wird die City (wieder) attraktiv?“. Diesem Thema widmeten sich unter anderem Tobias Sauerbier, Vorstandsmitglied der SIGNA Development Selection AG, die aktuell ein komplettes Quartier, das als neue Mitte funktionieren soll, in Wolfsburg entwickelt.

Auch abseits des Kongresses zogen neue Formate wie die „PropTech Lounge“ erfolgreich interessierte Messebesucher an. Zukunftsorientierte Technologie-Unternehmen präsentierten hier ihre für die Bau- und Immobilienbranche relevanten digitalen Instrumente und Dienstleistungen. Auch auf der Bühne des Themenforum II stellte die Digitalisierung der Baubranche neben weiteren spannenden Themen einen Fokus der Vorträge dar.

Preisverleihung: polis Award 2019

Als krönender Abschluss des ersten Tages wurde bereits zum vierten Mal der polis Award für Stadt- und Projektentwicklung verliehen. Über Hundert Bewerber hatten ihre Visionen für die Stadt von Morgen in Form von kooperativen Projekten eingereicht. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung wurden die Preisträger gekürt in den fünf Kategorien: „Urbanes Flächenrecycling“, „Reaktivierte Zentren“, „Soziale Quartiersentwicklung“, „Lebenswerter Freiraum“ und „Kommunikative Stadtgestaltung“. Zu den Gewinnern zählten unter anderem die Projekte „MARK 51°7 – erfolgreiche Reaktivierung im Bochumer Osten“ und das „Integrative Wohnprojekt Klarissenkloster“ in Köln-Kalk. Die Projekte aller Gewinner finden Sie unter www.polis-award.com.

Die Bundesstiftung Baukultur hatte wie in den Jahren zuvor wieder die Kooperationspartnerschaft für den polis Award übernommen. Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur sowie Juryvorsitzender des polis Awards bekräftigt die stetig wachsende Relevanz des Preises: „Der polis Award wird immer bekannter und bedeutender. Er zeichnet konkrete Projekte mit baukulturellem Anspruch aus: Die Preisträger stehen nicht nur für sich, sondern schaffen inspirierende Referenzen zur Aufwertung unserer gebauten Lebensräume.“

Inspirierende Gespräche und ein spannungsvolles Kongressprogramm  

Auch der zweite Tag zog mehrere Tausend Besucher in das Areal Böhler in Düsseldorf. Die offizielle Begrüßung der Aussteller, Besucher und Kongressteilnehmer durch Landesministerin Ina Scharrenbach leitete den Tag ein. Sie lobte das vielfältige Programm, die einladende Atmosphäre und betonte zudem die Relevanz der Plattform für kleinere und größere Akteure der Stadt- und Projektentwicklung. Bei ihrem Rundgang über die Messe nahm sie sich gemeinsam mit der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, dem Oberbürgermeister aus Düsseldorf, Thomas Geisel, und Initiator Prof. Dr. Johannes Busmann Zeit, einige Aussteller der polis Convention persönlich willkommen zu heißen.

Derweil begann das Kongressprogramm am zweiten Tag mit dem Panel „Projekt Zukunft“ und der damit verbundenen Frage, wie sich Arbeitgeber aus der Immobilienbranche für potenzielle Arbeitnehmer attraktiv machen und wie Hochschulen ihre Studierenden für den Arbeitsmarkt vorbereiten können. Prof. Dipl.-Ing. für Projektentwicklung Andreas Krys der EBZ Business School kommentierte: „Für uns als Hochschule mit Fokus auf die Immobilienwirtschaft ist es von größter Bedeutung, Studierende anzuwerben und für den Berufsmarkt vorzubereiten. Die polis Convention erwies sich als hervorragende Plattform.“

Im Kontext der Nachwuchsförderung konnte außerdem das neue Format polis Stadtlabor glänzen. In Zusammenarbeit mit der EBZ Business School wurde in Form praxisorientierter Workshops ein realistischer Einblick in die verschiedenen Berufsfelder der Immobilienwirtschaft geboten. „Mit über 25 Studenten konnten wir aktuelle Fragestellungen aus unserem Arbeitsalltag diskutieren. Das war eine tolle Gelegenheit, unser Tagesgeschäft nochmal in einen theoretischen Diskurs zu stellen und über kreative Ideen zu sprechen,“ lobte Stefan Dahlmanns, NRW-Niederlassungsleiter bei Instone.

Auf der Hauptbühne stand im weiteren Verlauf die Entwicklung Deutschlands Metropolregionen als Wirtschaftsmotoren der Zukunft im Fokus. Vertreter der Regionen Rheinland, FrankfurtRheinMain und München gaben hierzu Einblick in aktuelle Herausforderungen und Chancen. Auch die Bürgermeisterin und Beigeordnete für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Leipzig Dorothee Dubrau nahm angeregt teil an der Podiumsdiskussion und schloss: „Positiv überraschend war für mich die Vielzahl überregionaler Akteure auf der Messe. Wir haben unsererseits versucht, für wichtige ostdeutsche Akzente zu sorgen.“

Mit dem Panel „Die wertvolle und bezahlbare Stadt“ fand das Kongressprogramm ihren Besucherhöhepunkt. Angeregt diskutierte Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der CG Gruppe, mit Diana Kinnert, Unternehmerin und Autorin, Staatssekretärin Anne Katrin Bohle und weiteren Teilnehmern die bezahlbare Stadt als „soziale Frage“ des 21. Jahrhunderts und schloss damit das Kongressprogramm der diesjährigen polis Convention.

Wir sind vollauf zufrieden mit der erfolgreichen Umsetzung der polis Convention 2019 und freuen uns bereits auf das kommende Jahr.